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Vollidioten

Es gibt einfach Menschen auf der Welt, da frag ich mich manchmal echt, wie weit die eigentlich überlegen. Es kann einfach nicht angehen, dass man in Basel am HB die Rolltreppe runterkommt und dann 2 Meter davor einfach stehen bleibt, während der Rush-Hour.
Eigentlich bin ich ja seit ich ins Wochenende aufgebrochen bin ständig daran, mich über nervige Kleinigkeiten aufzuregen.
Angefangen hat es mit dem Schlüssel. Wie so oft. Ich komm in mein Zimmer, schmeiss mein Zeug aufs Bett und will noch schnell etwas zu Essen holen in der Küche. Also suche ich bereits 10 Sekunden nach dem Betreten meines Zimmers den Zimmerschlüssel, den ich 5 Sekunden zuvor irgendwo hingelegt hab. Dann, mein Zeug fürs Wochenende ist gepackt, Notebooktasche in der linken Hand, Reisetasche in der Rechten. Wo ist mein Schlüssel? Keine Ahnung, der Zug fährt ja auch erst in 20 Minuten und ich muss noch 10 Minuten zum Bahnhof. Stress pur.
Dann, am Bahnhof, die bereits erwähnten vor-der-Rolltreppe-stehenbleiber. Grauenhaft. Also durchkämpfen zur Rolltreppe, aufs Gleis 5 und ab in den ICE, der um 17:07 Uhr mal wieder viel zu voll ist. 5 Leute in ein 6er-Abteil mag ja möglich sein, aber es ist definitiv nicht komfortabel. Besonders, als ich die Notbooktasche neben mir auf dem Sitz zwischen meine Beine stellen muss, weil sich da irgendwer hinsetzen will. Ausserdem ist es viel zu heiss hier drin. Kann sein, dass es am Wetter liegt. Kann auch sein, dass es an den mitlerweile 5 Personen im Abteil liegt. Aber der wahrscheinlichste Grund ist die Klimaanlage, die auf "Hitze total!!!" steht. Wieso bin ich der einzige dem das auffällt? Wieso kann das niemand erkennen der direkt am Regler sitzt und sich nur schnell erheben müsste um die Temperatur im Abteil ein bisschen angenehmer zu machen?
Ankunft in Zürich. Der nächste Zug nach St.Gallen ist mal wieder total überfüllt, heute aber noch mehr als sonst. Wird wohl am Openair in St.Gallen an diesem Wochenende liegen. Und da ich keine Lust habe zu stehen, wart ich halt den nächsten Zug ab. Grrrr. 18:39 Uhr, der Interregio fährt ein. Juhuu, denk ich, ganz vorne an der Spitze sind zwei zusätzliche Wagons, die sind nicht doppelstöckig, da kann ich dan bequem mein Notebook auspacken. Pustekuchen. Reserviert. Grrrrr. Also quetsch ich mich in den ersten unreservierten Wagen ans Fenster. Es ist der Spielwagen für Familien. Nochmal Grrrr. Die Tische in den doppelstöckigen Wagons sind genau soweit von einem entfernt (wenn man einen Sitzplatz hat), dass es nur mit extrem geradem Sitzen möglich ist, anständig "arbeiten" zu können. Grrrrr. Naja, ich könnte es ja auch auf den Tisch stellen, aber da ich keine Gummifüsschen mehr am Notebook habe, rutscht es dann immer hin und her. Grrrr.
Ich glaub Murphy hats auf mich abgesehen.

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Geldautomat

Heute morgen, 07:20 Uhr am Bahnhof in Basel. Mein Zug fährt in 13 Minuten, ich muss noch Geld holen. Ich fahre die Rolltreppe hoch und bin auch nicht mehr erstaunt über die ungefähr 8 anderen Menschen, die auch noch Geld holen wollen. Also stelle ich mich an. Die Minuten verstreichen und irgendwie hab ich das Gefühl, dass die Frau am linken Schalter ein bisschen überfordert ist mit dem Automaten. Es ist kurz vor halb, in 5 Minuten fährt mein Zug ab. Der nächste Automat gehört mir. Die Karte schon gezückt, gehe ich auf den linken Automaten zu. Die Karte befindet sich bereits in optimaler Kartenschlitz-Höhe und eigentlich kann ich sie schon reinstecken, bevor ich überhaupt richtig am Automaten stehe. Eigentlich. Denn was kommt mir da entgegen? Die verdammte Karte von der Frau die grad den Automaten verlassen hat. Für einige Sekunden wiege ich die alternativen Verhaltensmethoden ab, die mir da zur Verfügung stehen. Erstens, ich leg die Karte einfach auf den Automaten und kümmer mich nicht weiter drum. Die Frau ist schon 20 Meter entfernt. Zweitens, ich renne ihr nach und bringe ihr ihre Karte. 30 Meter. Mein Zug fährt in 4 Minuten. Naja, renn ich ihr mal nach, eine Gute Tat am Tag hat noch niemandem geschadet. Ich bringe ihr die Karte und gehe also zurück zum Automaten. Meinen Automaten hat sich in diesen 20 sekunden bereits jemand anderes geschnappt. Und mich nochmal na die Schlange stellen wird zu knapp bzw. unmöglich. Grrrrrrrr. Eigentlich wärs viel cooler gewesen, wenn ich am Automaten laut ein "HEYYY!!!" von mir gegeben hätte, in der Hoffnung dass mich die Frau hört und zurückkommt. Dann hätte ich die Karte einfach auf die Ablagefläche am Automaten geknallt und hätte mir mein Geld abgehoben. Ich bin mir immernoch nicht schlüssig, was ich dann mit der Karte gemacht hätte. Liegen lassen? Zerschneiden? In einen Briefkasten werfen? Eigentlich hätte ich sie behalten sollen. Um nachher irgend einen fiesen Finderlohn zu kassieren.

Aber sowas kommt einem ja erst im nachhinein in den Sinn.
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IKEA

Schon während Ocean's 13 im Kino ist mir aufgefallen, dass ich wohl bereits berufskrank bin und mich das Bauingenieurwesen nicht mehr so ohne Weiteres durch die Welt gehen lässt. Eigentlich wollten wir heute Mittag nur bei IKEA ein paar Hot-Dogs essen gehen und dann wieder heimfahren zum lernen. Aber neben dem IKEA ist eine riesige Baugrube und die haben da irgendwas gehämmert bzw. gerammt. Zuerst dachten wir es seinen Spundwände. Aber es waren Pfähle. Teilweise wurden die Ummantelungen in den Boden gebohrt, teilweise nur ... keine Ahnung was die da genau gemacht haben, aber es hat interessant ausgesehen. So mit nem Bagger und dann Erde rumschaufeln.

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Und dann in Basel am Bahnhof, ein Stand von Dr. Oetker. Mit so komischen Pizzabroten. Natürlich hab ich mir beim essen dieser heissen Teufelsdinger den Mund verbrannt und trotzdem das Tram verpasst.

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Oh, hier steht ja ein Fernseher rum...

Heute Nachmittag 3 Stunden Grundbau und ich wollte eigentlich danach lernen und das ganze Zeugs repetieren. Aber vor dem neu entdeckten TV geht das nur sehr suboptimal. Und so gab es dann Hör mal wer da hämmert, Simpsons, Tagesschau, Desperate Housewives, Grey's Anatomy und CSI: Miami.

Ich kanns immernoch nicht fassen, dass Meredith Grey gestorben ist. Sowas geht doch nicht. Man kann doch nicht einfach eine Hauptdarstellerin sterben lassen. Naja, immerhin hatte sie Chucks an dabei.

Und jetzt regnets draussen und ich spiel ernsthaft mit dem Gedanken mir ein Lied aus Youtube auf MiniDisc zu überspielen. Wenn ich doch nur wüsste, wo mein elendes Überspielkabel ist. Scheiss Chaos in meinem Zimmer und Wäsche darf ich auch noch zusammenlegen.

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Staub-Saab

Im guten Durchschnitt schaff ichs, dass ich einmal die Woche mit der Lili nach Weil am Rhein fahren kann um dort einzukaufen oder ins Kino zu gehen. Im Rheinpark-Parkhaus steht in der ersten Parkebene ein roter (?) Saab. Der steht da schon seit wir in Basel studieren. Gestern war es endlich mal soweit, dass wir ausgestiegen sind und uns diese Karre mal genauer angeschaut haben. Englisches Kennzeichen. Rot (?). Linksgesteuert. Total verstaubt. Aber nicht einfach nur so eine lustige locker aufliegende Staubschicht, sondern ein richtig fieser Dreckfilm!!! Da ist nix mit mal schnell was auf die Heckscheibe schreiben, da muss man richtig ritzen. Nichtmal mein Zippo ist da durchgekommen, also hab ich mit den Fingernägeln mal gross ein "E-BAY" dadraufgekritzelt. Mal schauen wie lange der da noch vor sich hinschimmeln wird.

Dreckfilm Saab im Rheincenter in Weil am Rhein
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Die Imaginäre Toilette

An dieser Stelle feierlich das erste Foto auf meinem Blog. Es heisst: Die Imaginäre Toilette. Entstanden vor knapp 2 Wochen, am Morgen nach dem Unifest der HSG (St.Gallen).

Die imaginäre Toilette
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