Rosetta, Rosine und Gertrude
Gestern war es endlich soweit. WG-Einweihungsparty beim Felix in Konstanz. Der ganze Tag war schon hektisch genug und drum konnt ich auch nicht lange zu Hause verweilen und hab mich gleich auf Weg nach Konstanz gemacht.
Es hat eine Weile gedauert, bis ich den Eingang zum Anwesen gefunden hab, welches früher anscheinend mal abwechselnd Gefängnis, Kaserne, Psychiatrie und Luftschutzraum war. Von den angekündigten 300 Gästen waren es um 7 Uhr er knappe 35, aber der Abend war ja noch lange. Weil weder der Felix noch ich etwas hatten zum auf den halbes-metall-Fass-Grill zu legen, sind wir dann gegen halb zehn noch ins Kaufland gegangen. Unglaublich, was es in Deutschland für Ladenöffungszeiten gibt, sowas könnte man sich in der Schweiz nur bei Bahnhöfen vorstellen. Und so sind wir dann losgetiegert (irgendwie "losgetiegert"-Tick die letze Zeit), mit einigen Bier bereits intus. Wobei ich meine selbst unabsichtlich zugefügte Verletzung nicht verschweigen möchte, die ich mir beim Öffnen einer Flasche mit Zippo zugefügt hatte.
Ab 22 Uhr gabs dann live-Musik vom Markus und seiner Band in den Kat(h)akomben. Bei den eingeritzten Schriften und Tageszählungen an den Wänden, muss dies halt wirklich mal ein Gefängnis oder so gewesen sein. Irgendwie fand der Live-Auftritt aber nicht seine volle Aufmerksamkeit der Anwesenden, denn die hälfte der Gäste blieb einfach draussen und liess sich von den Mücken zerstechen.
Erstaunlicherweise konnte ich doch verhältnismässig recht gut schlafen. Obwohl nur mit Schlafsack, auf zwei Isomatten und fünf anderen Menschen im Zimmer vom Felix. Also zu sechst. Ausserdem hab ich in meinen normalen anziehsachen geschlafen, was sich im Nachhinein als fataler Fehler herausgestellt hat. Denn in der einen Hosentasche war mein Zippo was gedrückt hat und in der anderen die ganzen Tannenzäpfle-Alu-Deckel plus Kronkorken. Das erste was mich dann heute morgen geweckt hatte, war die Diskussion darüber, wie denn die drei Polinnen heissen würden, die gestern aufgetaucht sind und sich dann einfach wieder verdrückt hatten, obwohl sie im gleichen Wohnheim wohnen. Man hat sich dann einvernehmlich auf Rosetta, Rosine und Gertrude geeinigt.
Und mit Rosetta, Rosine und Gertrude im Hinterkopf ging dann der Tag los und wollte einfach nicht ruhig und entspannen werden, wie sich das mein Kopfweh heute Morgen eigentlich gewünscht hätte.Daily Life
Es hat eine Weile gedauert, bis ich den Eingang zum Anwesen gefunden hab, welches früher anscheinend mal abwechselnd Gefängnis, Kaserne, Psychiatrie und Luftschutzraum war. Von den angekündigten 300 Gästen waren es um 7 Uhr er knappe 35, aber der Abend war ja noch lange. Weil weder der Felix noch ich etwas hatten zum auf den halbes-metall-Fass-Grill zu legen, sind wir dann gegen halb zehn noch ins Kaufland gegangen. Unglaublich, was es in Deutschland für Ladenöffungszeiten gibt, sowas könnte man sich in der Schweiz nur bei Bahnhöfen vorstellen. Und so sind wir dann losgetiegert (irgendwie "losgetiegert"-Tick die letze Zeit), mit einigen Bier bereits intus. Wobei ich meine selbst unabsichtlich zugefügte Verletzung nicht verschweigen möchte, die ich mir beim Öffnen einer Flasche mit Zippo zugefügt hatte.
Ab 22 Uhr gabs dann live-Musik vom Markus und seiner Band in den Kat(h)akomben. Bei den eingeritzten Schriften und Tageszählungen an den Wänden, muss dies halt wirklich mal ein Gefängnis oder so gewesen sein. Irgendwie fand der Live-Auftritt aber nicht seine volle Aufmerksamkeit der Anwesenden, denn die hälfte der Gäste blieb einfach draussen und liess sich von den Mücken zerstechen.
Nein, das Bild ist nicht verkehrt!!!
Erstaunlicherweise konnte ich doch verhältnismässig recht gut schlafen. Obwohl nur mit Schlafsack, auf zwei Isomatten und fünf anderen Menschen im Zimmer vom Felix. Also zu sechst. Ausserdem hab ich in meinen normalen anziehsachen geschlafen, was sich im Nachhinein als fataler Fehler herausgestellt hat. Denn in der einen Hosentasche war mein Zippo was gedrückt hat und in der anderen die ganzen Tannenzäpfle-Alu-Deckel plus Kronkorken. Das erste was mich dann heute morgen geweckt hatte, war die Diskussion darüber, wie denn die drei Polinnen heissen würden, die gestern aufgetaucht sind und sich dann einfach wieder verdrückt hatten, obwohl sie im gleichen Wohnheim wohnen. Man hat sich dann einvernehmlich auf Rosetta, Rosine und Gertrude geeinigt.
Und mit Rosetta, Rosine und Gertrude im Hinterkopf ging dann der Tag los und wollte einfach nicht ruhig und entspannen werden, wie sich das mein Kopfweh heute Morgen eigentlich gewünscht hätte.
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