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Ein paar Fotos

Ich bin zwar noch einige Monate hier, aber an englisches Frühstück an der Schnellstrasse am Imbissstand werd ich mich wohl nie gewöhnen. Hamburgerbrötchen mit Speck/Würstchen und wer well auch noch mit Spiegelei. Der Kaffee ist erstaunlicherweise recht gut.

Englisches Frühstück

Und morgen wieder den ganzen Tag am neuen Notebook arbeiten, ohne Internet, ohne Verbindung zur weiten Welt und ohne Skype. Hoffe das wird sich bald ändern. Denn morgen muss ich hier ausziehen aus dem Studentenwohnheim und bekomme was neues irgendwo in der Pampa, ohne Internet.

neues notebook

Heute Abend hab ich in Newark nen coolen Parkplatzgebührenbezahler entdeckt. Völlig ohne Elektronik und schnickschnack.

Parkplatz
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Weihnachten ende August

Wie Weihnachten heute. Endlich. Mein Büronotebook ist wieder da und ich bin positiv überrascht von Dell. Noch viel kleiner als mein eigenes und viel leiser.
Des weiteren gabs heute ein Bürohandy, womit sich die Zahl meiner aktiven Handys auf drei erweitert.

meine handys

Und als wäre das noch nicht genug, gabs heute auch noch die neue englische Bankkarte. Weiss, mit einem Pferd drauf. Unglaublich hey, die passt da halt voll nicht in meine bestehende Sammlung.
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Kinderleine

Heute ist hier in England Feiertag und drum hab ich die Gelegenheit genutzt und bin nochmal nach Nottingham gefahren. 45 Minuten Busfahrt. Selbst an einem Feiertag sind hier grob geschätzt drei Viertel der Geschäfte offen. Und vormittags ist offensichtlich auch wesentlich weniger los als samstagnachmittags.



Was mich aber schon vorgestern erstaunt hatte, ist das offensichtlich komische Verhältnis der Engländer zu ihren Kindern. Viele werden an Leinen gezogen, nicht sehr viel anders wie Hunde. Ausserdem wurde ich auch heute wieder Zeuge vom Baby-Fotoshooting. Zu gewinnen gab es 1.000 £, man musste nur sein Baby fotographieren lassen und dann Glück haben. Die Warteschlange aus Buggy-schiebenden Eltern war heute nochmal ein Stück länger als vorgestern.

Das obstruseste aber musste ich im H entdecken. Eine Warnschild an jeder Rolltreppe, mit der Aufschrift:

Since escalators are not to be played on, please superwise your children.
(zu deutsch: Seit Rolltreppen keine Spielplätze mehr sind, passen Sie bitte auf ihre Kinder auf.)
...hallo??? Wo gibts denn sowas? Waren Rolltreppen auf der Insel früher Spielplätze?!?
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Nottingham

Irgendwie ist einkaufen in England komisch. Ein normaler Kaffee im Starbucks kostet ein bisschen weniger als in der Schweiz. Und zwei Jeans, ein Hemd und ein Polo für 24£ (60 Franken). Was ja eigentlich noch ganz human ist. Dann aber Ernüchterung. Die 5. Staffel Scrubs sollte 25£ kosten, was mir dann aber ein bisschen zu viel war, und ich drum meine CD-Sammlung ein bisschen aufgestockt hab.

cdsammlung

In Nottingham gibts mindestens 3 Starbucks...aber leider keine City-Mugs.

starbucks

Ausserdem ist heute Sonntag. Aber das konnte mich nicht am täglichen Einkaufen hindern, denn hier haben viele Geschäfte sogar auf dem Land ein paar Stunden sonntags geöffnet.
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Black Rat

Seit ich hier angekommen bin, hab ich oft den Eindruck irgendwo in einer Geisterstadtgegend bzw. einem Zombi-Videospiel zu sein. Die Baustelle ist, mal abgesehen von einer Handvoll Leute, total ausgestorben. Die 2km lange Strecke vom Eingang der Baustelle bis zu unserem Bürogebäude ist gesäumt von rot-weiss-gestreiften Metallfässern, die mich immer an Half-Life 2 erinnern. Ausserdem ist alles irgendwie zugewuchert und bewölkt. Aber das absolute Highlight ist ja das Geäbude an sich. Vor 7 Jahren irgendwie fluchtartig verlassen, ist es eine wahre Reise in die Vergangenheit wenn ich mich auf Streifzügen durch die verstaubten und zugestellten Zimmer mache. Die Neonröhren flackern, die Storen an den Fenstern sind zu, so dass nur minimales Licht in den Raum kommt. Und überall gibt es aufregende Sachen in den Schreibtischschubladen und Büroschränken zu entdecken. Heute beispielsweise ein Stempelkissen mit Stempeln ... also ich kann mich für sowas ungemein begeistern =)

Rezeption

Ausserdem stehen hier massig alte PC's aus dem Jahr 2000 rum mit sämtlichem Zubehör. Hätte man mich gestern gefragt wie ein "Pentium 3"-Logo aussieht, hätt ich dies nicht mehr gewusst. Heute ist das anders. Den halben Tag haben wir ein Zimmer ausgeräumt und entrümpelt und es gegen Abend zu unserem Stammbüro erklärt, mit 4 Schreibtischen und einem Meeting-Tisch in der Mitte.

Pentium 3

Ganz im Sinne von Capture-the-Flag haben wir heute auch unsere offizielle Flagge provisorisch gehisst und jetzt weiss jeder, wer der Meister im Haus ist.

Alstom

Ausserdem konnte ich heute einen Blick in einen der letzten abgeschlossenen Räume erhaschen und hab dort schwarz-gelb-gestreiftes Panzertape entdeckt. Mal schauen ob ich da irgendwie rankomme ;)
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Erste Eindrücke von der Insel

Jetzt sitz ich hier in England und hab schon am zweiten Tag unerwartet Zugang zum Internet.

Letzte Eindrücke der Schweiz am Flughafen Zürich. Starbucks. Burgerking. McDonalds.

Swiss-Flug

Spektakulär, wie immer, Start und Landung. Besondes der Start. Hektisches aufdrehen der Frischluftzufuhr bei der hälfte der Kabine. Sicherheitshinweise, playback dargestellt von den Stewardessen. 2x Kaffee, Weltwoche lesen, nicht aus dem Fenster schauen weil ich nen Mittelsitz hatte und keine Turbulenzen. Ein paar mal jedoch konnte ich einen gewagten Blick aus dem viel zu kleinen Fenster werfen. Meistens nur ein riesiges Wolkenmeer und Sonne. Manchmal aber - eigentlich nur einmal kurz vor der Landung - ein etwas ergründlicher Blick. Grüne Wiesen, Hecken, auf der falschen Seite fahrende Autos. Dann die Landung und erster Kontakt mit englischem Grund und Boden. Die erste Etappe auf meiner Reise war erfolgreich abgeschlossen. Und wie gehts weiter? Bahnhof suchen.

Birmingham

Der Bus den ich fälschlicherweise genomme hatte, furh dann nur zum Parkplatz. Aber das sollte mich nicht aus dem Konzept bringen. Und später hab ich dann auch den Shuttle direkt zum Bahnhof gefunden. Leider gab es irgendwie keine Rolltreppen und ich musste meinen Koffer alle Treppen hoch und runter tragen. Entgegen allen Erwartungen und Vorurteilen, war der Zug sogar fast pünktlich. Irgendwie sind die Züge hier effektiv schmaler und reiseunfreundlicher, denn der Platz für Koffer ist nur sehr begrenzt. Nach 15 Minuten Ankuft in Birmingham New Street. Erste Eindrücke von der zweitgrössten Stadt in England: Starbucks, Burgerking, McDonalds ... und Pumpkin Café, UpperCrust und Subway.
Aus Angst davor beklaut zu werden, wollte ich nicht den Bahnhof verlassen um mir was zu Essen zu besorgen. Und so wartete ich gute 40 Minuten auf den Zug, mit knurrendem Magen. Ununterbrochen kamen Ansagen aus den Lautsprechern und jede zweite fing an mit "I'm sorry to announce, that the train fizzyfuzzy has about 9 minutes delay". Tolle aussichten.
In Nottingham hab ich mir dann einen Kaffee bei Pumkin Café gegönnt und kann sagen, never ever. Seit diesem Zeitpunkt spiele ich mit dem Gedanken rum, ob an der These "Je schlechter der Durchschnittskaffee, desto mehr Starbucks" was wirkliches an sich hat. Hunger hatte ich aber immernoch.
Schliesslich, nach 3 Stunden Zugfahrt und 7 Meilen Autofahrt ankunft in Newark Castle bzw. Baustelle. In der "Küche" (dazu das nächstemal Mehr) ein Tablett mit Essen. Ich war hungrig ...

was ist das??

... aber dieses Erscheinungsbild hat mir Angst gemacht!!!!!!!! Ich hab nix gegessen.
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Airport Zürich

Endlich ist es soweit...ab gehts nach UK. Mein Koffer war (bzw. ist) 21.6 kg schwer, dass hat aber die Frau am Check-In-Schalter nicht weiter gestört. Das Pipsdings am Gate-Eingang hat auch keine erwähnenswerten probleme bereitet. Aber ich musste dieses Mal sogar mein Notebook in eine seperate Durchleuchtungsschale legen. Und jetzt ist es 10:50 Uhr und mein Flieger geht um 12:10 Uhr. Also wart ich jetzt hier noch ne runde und such mal ein Plätzchen, von wo aus ich besser die ankommenden und abfliegenden Flugzeuge sehen kann.

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Ausserdem hab ich gerade Bescheid bekommen, dass ich das letzte Jahr offensichtlich bestanden habe und keine Nachprüfung schreiben muss...freu =)

Irgendwie war glaub Final Destination am Samstagabend nicht so förderlich für die Aufgeregtheit so kurz vor dem Flug...
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Meeting-Day

5:30am getting up, shower
6:04am catching the tram to the train station
6:22am getting a coffee and a Schoggiweggli
6:28am ICE to Baden
7:32am entering the office

...somebody was sitting at my desk. In fact it isn't my desk at all, but I was sitting there the last two days. I knew him, I saw him multiple times in several videos they showed us during the Welcome Days. "Good morning, who are you?" - "I am the new intern...who is supposed to go to the UK next week..." - "Hmm...never heard of a new intern..."
What a nice start into the upcoming workingday. But it was no problem that I had no desk anymore, because the whole day was a big meeting.

8:00am meeting to define my internship tasks.
10:00am next meeting about the MTS (Main Time Schedule).
1:00pm lunch
2:00pm another meeting about the MTS, with all the people involved in the project.
4:30pm meeting about ... (I don't exactly know how to discribe this).

6:30pm train back to basel

and now I'm tired and will go to bed.
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Börnd Muller

In fact, I don't really know what to tell about today. The third day of my internship. So many things happened today. But what was the most remarkable one? Was it the third day this week I had to get up at 5:30 am? Or was it the rain that accompanyed me the whole day? Probably it was the boss of the department where my desk is in but who isn't my boss at all. Perhaps it was the indian guy with his funny accent. Or the fact that the boss of the department I'm placed in (who isn't my boss at all) is french and pronounces the name "Bernd Müller" more like "Börnd Muller".

Zug am morgen

Desk

But that's nothing compared to the secret strategy of my floor's bosses. There is a little coffeecorner on our floor, where we can get coffee for free. It's not about the fact that our coffeemachine is more old-fashioned then the machine in the second floor. It's about the fact, that our coffee in the third floor is about 10 degrees colder when it drops out of the machine. Probably you might think that this is only a bad coincidence. But my theory is, that this has nothing to do with a technical-based problem of the coffeemachine. That has a purpose. If your coffee is 10 degrees colder when it comes out of the machine you haven't 5 minutes to wait until the coffee gets a drinkable temperature. And this fact makes a coffeebrake about 5 minutes shorter. Somehow nasty.

Regen
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Erster Arbeitstag

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